Anmeldung: Was tun bei antisemitischen Vorfällen - Antisemitismus als Erfahrung und Struktur
Dieser Kurs startet am 27.10.2026.
Termine
- 27.10.2026, 09:00 bis 14:00 Uhr, Gartenzimmer, Haus 1
Kursleitung
- Interessierte
- Lehrende
- Hochschuldidaktik
- Medizindidaktik
- Hochschuldidaktik: Vielfalt
Der Workshop sensibilisiert Hochschullehrende für Antisemitismus in seinen historischen, gesellschaftlichen und institutionellen Kontinuitäten. Im Mittelpunkt stehen sowohl die Auseinandersetzung mit Traditionslinien und Leerstellen im Umgang mit Antisemitismus in Bildungskontexten sowie aktuelle Herausforderungen mit Antisemitismus an Hochschulen. Ausgehend von antisemitismuskritischen Perspektiven wird reflektiert, wie antisemitisches Wissen und Ressentiments gesellschaftlich vermittelt werden und in institutionellen Strukturen fortwirken können. Dabei geht es auch um die kritische Reflexion der eigenen Lehr- und Hochschulpraxis, dem Erkennen und Deuten von antisemitischen Versatzstücken in progressiven und sich als diskriminierungskritisch verstehende Räumen, sowie um die Wahrnehmung und Einbeziehung jüdischer Perspektiven.
Anhand von Fallbeispielen werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit antisemitischen Äußerungen und Vorfällen erarbeitet. Im Fokus stehen Fragen wie: Wie können Lehrende angemessen intervenieren? Wie lassen sich Betroffene unterstützen? Und wie kann eine antisemitismuskritische Hochschullehre nachhaltig gestaltet werden?
Inhalt und Lernziele
- Sensibilisierung für Antisemitismus
- Kritische Reflexion der eigenen Lehr- und Hochschulpraxis
- Umgang mit antisemitischen Äußerungen und Vorfällen
Veranstaltungsort
Der Ort ist nicht auf dem Campusplan hinterlegt, ggf. finden Sie Informationen unter Termine oder im Veranstaltungstext.